Freiwillige Feuerwehr Hemkenrode

Flüchtlingsarbeit stand 2015 in Hemkenrode im Vordergrund

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v. l. Albert Hantelmann, Kreisbrandmeister Tobias Thurau, Manfred Baars, Jan Sprenger, Werner Hurst, Klaus-Peter Breske und Ortsbrandmeister Tobias Breske

Am 02.Januar 2016 konnte der Ortsbandmeister Tobias Breske die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hemkenrode im Dorfgemeinschaftshaus in Hemkenrode zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Revue passierend standen 2015 die Flüchtlinge im Vordergrund. Ausgehend von einer Brandschutzunterweisung entwickelten sich im Laufe des Jahres viele Veranstaltungen, an denen die Flüchtlinge aus Cremlingen teilnahmen. Diese Aktionen auch 2016 fortgeführt.

Die Mitgliederanzahl hat sich 2015 positiv entwickelt. Erstmals seit Bestehen der Feuerwehr in Hemkenrode ist die 100. Grenze überschritten worden. Hier konnte Ursula Kordilla im Frühjahr vom Ortsbrandmeister begrüßt werden. Mittlerweile sind 108 Kameradinnen und Kameraden Mitglieder in der Ortswehr. Tobias Breske betonte in seinem Jahresbericht, wie wichtig auch die Fördernden für die Feuerwehr und für die Ortschaft Hemkenrode sind. Unsere Feuerwehr hat eine soziale Verantwortung gegenüber allen Einwohnern von Hemkenrode, führte Breske aus. Viele ehrenamtliche Tätigkeiten werden von diesen Mitgliedern übernommen und entlasten so die Einsatzabteilung. Die wiederum verfügt derzeit über 28 Aktive. Damit sichert die FFW Hemkenrode nicht nur den Brandschutz für die Ortschaft, sondern ist auch ein fester Bestandteil des Brandschutzes in der Gemeinde Cremlingen. So stellte die Wehr 2015 den Gemeindebrandmeister, den Pressewart, den Atemschutzgerätewart, den Feuerwehrseelsorger, den Brandschutzerzieher und vier Personen der Örtlichen Einsatzleitung.

Schwerpunkt der Arbeit 2016 wird es sein, die Anzahl der aktiven Mitglieder weiter positiv zu entwickeln und den derzeitigen sehr guten Ausbildungsstand zu festigen.

Der anwendende Kreisbrandmeister Tobias Thurau führte in seiner Rede aus, dass seit einiger Zeit bei einzelnen Kommunen wahrzunehmen sei, dass dort aus finanziellen Erwägungen über den Fortbestand kleiner Wehren nachgedacht wird. Alle Feuerwehren des Kreises Wolfenbüttel sind im Gesamtgefüge wichtig, um sowohl den Brandschutz in den Kommunen als auch den Katastrophenschutz im Landkreis Wolfenbüttel sicher stellen zu können, stelle Thurau klar.

Zum Abschluss konnte Tobias Thurau den stellvertretenden Ortsbrandmeister Jan Sprenger zum Ersten Hauptlöschmeister befördern und insgesamt vier Kameraden für langjährige Mitgliedschaften ehren.

Heiko Brandes